Dienstag, 2. August 2011

5. Tag - Zeitsprung entlang des Lochsa River von Idaho nach Montana 202km


Brücke über den Lochsa River
Das Höhenprofil heute war ganz einfach: Die ersten 130 km nur bergauf, die letzten 12? km davon steiler, die restlichen 72 km bergab. Ich fand mein Tempo und fuhr gut rauf. Den Lunch-Stopp kurz vor dem letzten steilen Anstieg ließ ich aus. Ich hatte immer noch Verpflegung dabei und wollte nicht mit vollem Bauch radeln. Die letzten Kilometer war es heiß, aber ich war noch gut in Form. Die Sisters of Mercy trugen mich quasi hinauf. Auf dem Pass angekommen, wehte ein kühler Wind. Leider war das Panorama dort nicht so toll, unterwegs nach oben hatte ich einen super Blick – das berauschte.




Vor der Abfahrt hatte ich Respekt, ich war aber fit und habe mir Unterstützung geholt, nur nicht alleine losfahren. Es lief sehr gut – wann hat man mal eine Abfahrt über 35 oder waren es 40 km (?) ohne anhalten zu müssen? Die letzten Kilometer dieser Tour liefen also wie von selbst. 
Nun ist heute – am 6.Tag - ein Ruhetag auf dem KOA Campground in Missoula, Zeit den Blog zu füllen. Sehr mühselig, da viele ROAM Fahrer hier an ihren Laptops usw. sitzen und ebenfalls im Netz sind. 

4.Tag - Am Clearwater River 172 km


Wieder ein warmer Tag, wieder kein Frühstück für mich, da ich am Tag vorher mit dem Support Team unterwegs war und keinen Einkauf erledigt habe.
Badestelle
Dieser Morgen war auch sehr schön, die Fahrt entlang des Flusses wurde immer schöner. Nach einem üppigen Frühstücksbuffet nach den ersten 80km fühlte ich mich ziemlich voll. Ich fuhr mit unserem netten Österreicher weiter, wir kamen gut voran. Nach etwa einer Stunde sahen wir am Fluss auf der anderen Seite einen wunderschönen Badestrand und Leute die im Wasser spielten. Kurzentschlossen – ist ja schließlich Urlaub – hielten wir an und gingen hinunter zum Fluss. Der war angenehm kühl, auf 3 ging es hinein und es war göttlich. Eine super Abkühlung um die 
nächsten Kilometer in Angriff zu nehmen.
Den Mittags-Stopp ließ ich aus, da mir eine nicht so späte Ankunft auf dem Campingplatz und ein weiteres Bad im Fluss vor Augen schwebte, außerdem hatte ich das Gefühl gerade erst das üppige Frühstück verdaut zu haben. So kaufte ich nur ein paar Lebensmittel ein und fuhr weiter am Fluss entlang aufwärts nach Three River.
Bad im Fluss, sternenklarer Himmel am Abend, nur der Abend war mal wieder viel zu kurz. Duschen, essen, Besprechung, Organisation und ein leckeres Getränk – schon ging es wieder ins Bett.

3. Tag - eigentlich 254 km, für mich nur 171

Heute ging es richtig in die Berge. Der Morgen war wundervoll, tolle Kulisse entlang des Flusstales, kaum Verkehr auf der Straße, es rollte gut. Alles leider nur ohne Frühstück – ich hatte am Tag vorher nichts eingekauft und am Platz gab es nichts. Ich muss erst noch lernen mich zu organisieren.


Es wurde wieder richtig heiß, wir hatten drei Anstiege zu bewältigen. Bei der Abfahrt des zweiten Anstieges war ich ziemlich neben der Spur. Meine Mitfahrer rauschten ab, hinter sah ich erstmal niemand und es ging mit 6% Gefälle über mehrer Meilen richtig schnell abwärts.  Ich fing an mir über alle möglichen Zwischenfälle Gedanken zu machen – Bremsen zu heiß, Hinterrad platzt, Platten vorne, usw. Ich hielt an und ließ erstmal die Bremsen abkühlen, so wie das in der Hitze möglich war. Wieder Temperaturen an die 40° und auf der Straße in der Sonne war das zu heiß. Nachdem ich alles noch mal geprüft hatte stieg ich wieder ein , es kamen auch andere Fahrer vorbei und ich machte mich weiter auf den Weg abwärts, hatte aber Schwierigkeiten mich recht zu konzentrieren. Richtige Panik hatte ich vor der nächsten Abfahrt. Als ich Craig und Vicky mit ihrem Van und Hänger an der Seite stehen sah, gab ich das Signal: pick me up. Den Rest des Tages verbrachte ich vorwiegend im Schatten oder im kühlen Auto. Vicky puschte mich mit einem Gemüsedrink wieder auf, so dass ich am Abend wieder fit war und mich auf den nächsten Tag freuen konnte. 

2. Tag – Riding on the Freeway 247 km


Mount Hood im Hintergrund

Heute sind wir viele Kilometer gefahren, die meiste Zeit entlang des Freeways. Eine völlig neue Erfahrung für viele von uns auf dem Seitenstreifen einer Autobahn zu fahren. 
Morgenstimmung
Wir brachen am Morgen um sechs auf, eine sehr gute Idee, denn im Laufe des Tages stiegen die Temperaturen an die 40°. 
Viel trinken war die Devise, viel essen konnte ich nicht. Mit Sonnenuntergang kamen wir auf dem Campingplatz Hat Rock an.
Viel Abend war dann nicht mehr übrig, am nächsten Morgen sollte es wieder früh losgehen.
Lebensrettend: Wasser und endlich Schatten

Von Portland nach Cascade Locks 100km

Der erste Stopp nach der Abfahrt im Hotel war in Downtown Portland direkt am Columbia. Dort war der offizielle Start und sehr viele Leute.

Von dort ging es entlang einer alten Bahnlinie auf einem schönen Radweg aus Portland heraus in Richtung Cascade Locks. Nach dem wir die Bahnlinie verlassen hatten, fuhren wir ein Sück Landstraße durch ein landschaftlich sehr schönes Gebiet. Aufregend wurde dann die Fahrt durch den Tunnel auf dem Freeway, dieser wurde für uns kurzzeiteg gesperrt und so sausten wir über die Bahn.

Am Campingplatz angekommen haben wir die Zelte aufgebaut und Grüppchen machten sich auf um noch mal in die Stadt zu fahren um zu essen.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Der Start

Heute ging es los - alle Velomobile vor dem Hotel zu sehen und der Trubel der rundherum herrschte war schon aufregend. Bis zu unserem Campingplatz hatten wir super Tour - Velomobilfahren auf dem Freeway, für die Fahrt durch einen Tunnel wurde die ganze Bahn gesperrt.
Nun habe ich keine Zeit mehr - Bilder hochladen dauert mit dem Netz hier Jahre. Vielleicht auch nicht, ich kann es aber nicht herausfinden, da wir uns nun treffen um den morgigen Tag zu besprechen.
Bis gleich!

Mittwoch, 27. Juli 2011

The day before tomorrow

Heute war kein besonders ereignisreicher Tag, dafür steigt die innere Aufregung. Es wurden noch einige Besorgungen gemacht, viel geprüft, repariert und gefachsimpelt. Der Conference Room ist mittlerweile überfüllt, die Fahrzeuge stehen hier schon auf dem Gang. Ob das Hotelmanagement wohl wusste, worauf sie sich eingelassen haben???